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Burnout und Burnoutprävention

 

Burnout ist eine „moderne“ Bezeichnung für einen Beschwerdekomplex, der großes Leid für die Betroffenen bedeutet. Es kann so weit kommen, dass ein weiteres Verbleiben im Arbeitsprozess – vorübergehend – völlig unmöglich ist. Die Folge sind lange Krankenstände und ein mühsamer Weg zurück zu Gesundheit, Aktivität, Lebensfreude und Kraft.

Hinweise für ein Burnout sind

  • großes Engagement, das auf eigene Bedürfnisse vergessen lässt
  • Freizeit, Aktivitäten, Menschen, Beziehungen werden immer häufiger reduziert zugunsten der Arbeit(-szeit)
  • Müdigkeit, Schlafstörungen
  • verstärktes Auftreten von Süchten, wie Alkohol, Fernsehen, etc.
  • sexuelle Lustlosigkeit
  • Freudlosigkeit, Reduktion des Lebens, des Lebendigen auf allen Ebenen
  • Gefühl, Fehler zu machen, tatsächlich fehlerhaft arbeiten, wenig bis kein Engagement mehr
  • totale Erschöpfung, Zusammenbruch, Depression, Krankenstand

Burnout entsteht aus einer Vielzahl von persönlichen Ursachen, wie Burnout fördernde Eigenschaften, z.B. Perfektionismus, Selbstzweifel, die eigenen Grenzen nicht wahrnehmen oder gefallen wollen, von arbeitstechnischen Ursachen, wie der Situation am Arbeitsplatz, Inhalt der Arbeit, zu viel an Arbeit, Unklarheit bei Arbeitsanweisungen, Überforderung, mangelnde Wertschätzung, wenig Gehalt, Angst vor einer Kündigung, etc., von „kollegialen“ Ursachen (Neid, Rivalität, Mobbing, Angst vor Vorgesetzten,…) und schließlich sozialen Gründen (Ansehen behalten wollen, das die Arbeit bedingt,…).

Wege aus dem Burnout: Therapieziele

Da auch die persönliche Biographie und frauen- und männerspezifische Aspekte beim Entstehen von Burnout eine Rolle spielen, ist es in der Therapie wichtig, ganz genau herauszufinden, welche Auslöser bei der/dem einzelnen Burnout-Betroffenen gegeben sind. Nach einer genauen Erarbeitung im Erstgespräch werden die individuellen Therapieziele herausgearbeitet. 

Burnout zeigt sich oft über Jahre in den unterschiedlichsten Schweregraden. Der Weg zu Lebensfreude, dem richtigen Maß an Leistung und Arbeit, einer erfüllenden, individuellen Freizeitgestaltung, Entspannung und Erholung, dem Aufbau von nährenden Freunschaften und Beziehungen, innerer Stabilität und zu  Sinn im Leben bedarf oft der Entscheidung, sich professionell  begleiten zu lassen.

  • Da auch die persönliche Biographie und frauen- wie männerspezifische Aspekte beim Entstehen von Burnout eine Rolle spielen, ist es in der Therapie wichtig, ganz genau herauszufinden,
  • welche Auslöser bei der/dem einzelnen Burnout-Betroffenen gegeben sind. Nach einer genauen Erarbeitung im Erstgepräch werden die individuellen Therapieziele herausgearbeitet, wie Ausgewogenheit von Arbeits- und Freizeit
  • Erfüllende individuelle Freizeitgestaltung, Hobbies, ect.
  • Aufbau bzw. Reaktivierung eines sozialen Netzes, von nährenden Freundschaften und Beziehungen
  • Aufbau von Selbstwert- und Selbstvertrauen – jenseits der Arbeitsleistung
  • Innere Ruhe, Stabilität und Sicherheit
  • Toleranzaufbau gegenüber von Fehlern (schrittweises Loslassen von Perfektionismus)
  • Sinnfindung – jenseits des Berufes
  • Erkennen von veralteten Verhaltensmustern aus der Ursprungsfamilie, die in der Gegenwart hinderlich sind
  • Freude am Berufsleben
  • Erkennen, welcher Beruf „passt“: Aufbau von Mut für eine Weiter-, Ausbildung, eine alternative Berufswahl, Kündigung, etc.